KAFKA und FELICE

Impressionen zu FELICE im Essl

Unser aktuelles Projekt setzt die Arbeit zu Franz Kafka fort. WIr untersuchen die (Fern)Beziehung Kafkas zu Felice Bauer. 700 Seiten Briefe (Kafkas – ihre sind nicht erhalten) waren Ausgangsmaterial. Wir entschieden uns bald dazu, nur einen kleinen Ausschnitt zu „behandeln“. Die Zeit zwischen der ersten (eher zufälligen) Begegnung in Prag und dem ersten Wiedersehen ein virtel Jahr und unzählige Briefe später. Brieffreundschaft? Romantische Fernbeziehung? oder Briefterror pur? Wir sehen Felice Bauer über die Schulter beim Empfang der Briefe und lesen heimlich mit, fragen uns, was Kafka eigentlich von Felice wollte und gehen im Format einer multimedialen Homestory unter ärztlicher AUfsicht (Prof. Hinderk M. Emrich) der Frage nach: „Ist Schriftverkehr besser als gar kein Sex?“

FelicesCouch

19./20. Februar 2014, Theater Pygmalion Wien 20 Uhr

21. Februar 2014 Depot des Essl Museums, Klosterneuburg, 19 Uhr ESSEL

eine Produktion des theater-JA.KOMM, WIen in Kooperation mit FILM RISS THEATER und der österreichischen Franz-Kafka-Gesellschaft.

Regie/Film/Moderation: Miriam Sachs; mit Eva Jankovsky (Felice), Hinderk M. Emrich, Miriam Sachs und Roland Bonjour (Kafkas Stimme) Mehr Material: Interview mit dem Versicherungsbeamten Franz K.   Ich möchte mich hier ganz besonders bei der Kafka-Gesellschaft bedanken, die uns einen ganz besonderen Probenraum zur Verfügung stellten: ein Zimmer im ehemaligen Sanatorium in Kierling, in dem Kafka starb. 20140209_211459