Projekt

Peter von Strombeck, Leo Solter, Giorgos Kyriakakis, Jürgen Ruoff, Angelina KartsakiODYSSEUS. KRIEG. ENTZUG.

Eine theatrale Performance unter ärztlicher Aufsicht
Beschreibt Homer in seinem antiken Epos den ersten Fall von posttraumatischer Störung? Die Irrfahrt des Kriegsheimkehrers Odysseus durch ein Collagen-Meer von bewegten Bildern, den antiken Versen des Homer und der Musik des griechischen Komponisten Giorgos Kyriakakis endet auf der Insel der Lotophagen. Hier stürzt sich die Mannschaft nach zehn Jahren Krieg endlich in Rauschzustände und fällt dem Vergessen anheim. Drogentrip oder stationärer Reha-Aufenthalt? – Die Inszenierung von Miriam Sachs trifft auf Gäste aus Psychiatrie und Traumaforschung. Expertenlatein vs. antiker Hexameter. Eine Dokufiktion und interdisziplinäre Auseinandersetzung.

Mit: Angelina Kartsaki, Liv Bronner, Giorgos Kyriakakis, Thomas Monn, Jürgen Ruoff, Miriam Sachs, Leo Solter, Peter von Strombeck | Prof. Hinderk M. Emrich / Prof. Dieter Naber | Regie/Film: Miriam Sachs | Musik: Giorgos Kyriakakis | Dramaturgie: Wenke Hardt | Choreografie: Silke Wiegand | Licht: Christian Maith | Kamera: Ingrun Aran, Wenke Hardt, Miriam Sachs, Mirko Grosch

Eine Produktion von ff-enterprise in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung und der Medizinische Hochschule Hannover. Gefördert vom Berliner Senat, Fonds darstellende Künste, Rudolf Augstein Stiftung, Kulturamt Treptow-Köpenick.

Textmaterial: Homer „Odyssee“, Übersetzung: Heinrich Voss

Vergil: „Aeneis“;

Euripides „Helena“

Text-Collage: Miriam Sachs